Antwort: besser nicht!

Die zerkleinerte Pflanzenmasse verliert die Nährstoffe durch Veratmung, im Boden wird durch den Primingeffekt zusätzlich Nährhumus abgebaut. Was jetzt tun?

  • Walzen. Das Niederlegen der Zwischenfrucht verbessert das Eindringen von Frost und reduziert die Nährstoffverluste gegenüber dem Mulchen.
  • Bei Bodenfrost (prüfen! – nicht losfahren, bloß weil es weiß aussieht!) flach und locker bearbeiten.
  • Es bleibt ein Kompromiss, die Wirkung des Zwischenfruchtanbaus kann besser genutzt werden.

Was im nächsten Anbaujahr tun?

  • Für Kulturen, die im April oder Mai zu säen sind, abfrierende Zwischenfrüchte (z.B. Wickroggen – Wintergrün) anbauen, aber Schälung und Flächenrotte vorbereiten, bevor es Frühjahr wird.
  • Für Kulturen, die zeitiger gesät werden sollen, abfrierende Zwischenfrüchte wie bisher anbauen (z.B. Biodiversitätsgemenge). Man kann sie abfrieren lassen! Es steht kein Ausfallgetreide drin, wenn Schälung und Flächenrotte vor der Zwischenfruchtsaat durchgeführt werden. Das sollte die Norm sein.
  • Wenn Sie in der ersten Märzhälfte anbauen wollen, kann man Zwischenfrüchte bei Bodentemperaturen > 8°C, ca. bis Mitte Oktober, einschälen und zur Rotte bringen – wenn dieser Ablauf bekannt ist!