Das Gras steht (hoffentlich) aus einer Untersaat oder Futterfläche dort. Dann müsste es darunter 5-15 cm locker-krümelig sein. Dann hat es gearbeitet. Dicht unter der Bodenoberfläche, ca. 2-3cm, sollte die Begrünung mit geeignetem Gerät abgeschält und locker rotten gelassen werden. Tritt der süße Bodengeruch, wie Walderde oder Karotten ein, ist die Rotte durch und das Feld kann befahren werden.

In vielen Betrieben haben sich Fräsen unterschiedlicher Hersteller bewährt. Grubber und Scheibeneggen lassen große Wurzelballen übrig, sie sind für das Schälen und die Flächenrotte nicht gebaut worden. Teilweise geeignet sind Dynadrive, Spatenrolleggen, Kettenscheiben, Schälpflüge. Man geht dabei aber Kompromisse ein, die den Erfolg gefährden können. Totalherbizide können die Rotte verhindern – gut riechbar!

Eine Rottelenkung mit geeigneten Präparaten hat sich bewährt, denn es rottet auch dann, wenn die Bedingungen nicht ganz passen.